Steinbruch Schriesheim
Steinbruch Schriesheim
Forschungsprojekt zur Geothermie

Analyse der Interaktion von Störungsprozesszone und Spannungsfeld zur Identifikation des Agens induzierter Seismizität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Verbundforschungsvorhaben agEnS durch das Ergänzungsprojekt „Analyse der Interaktion von Störungsprozesszone und Spannungsfeld zur Identifikation des Agens induzierter Seismizität“, welches als Einzelvorhaben der Ruhr-Universität Fragen zur Grundlagenforschung adressiert, mit rund 1,8 Millionen Euro.

Das Gesamtziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes LISAgenS (Förderkennzeichen 03G0928A) ist die Erstellung eines datenbasierten geomechanischen Modells einer Störungszone im Oberrheingraben. Hierdurch soll ein Beitrag zu einem tiefergehenden Verständnis der an der Bildung und Reaktivierung von Störungszonen beteiligten geomechanischen Prozesse geleistet werden.

Über den Link gelangen Sie zu einer Übersicht der aktuellen Projekte im Bereich der Geowissenschaften, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Unter dem Abschnitt Tiefengeothermie finden Sie weiterführende Informationen zu dem Forschungsprojekt LISAgenS.

    Akronym: LISAgenS

    Titel: Analyse der Interaktion von Störungsprozesszone und Spannungsfeld zur Identifikation des Agens induzierter Seismizität

    Förderkennzeichen: 03G0928

    Laufzeit: 01.05.2024 - 30.04.2027

    Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Projektträger: Projektträger Jülich

    Projektleitung: Prof. Tobias Backers

    • Prof. Tobias Backers, Projektleitung
    • Dr. Mandy Duda, Co-PI
    • Carla Werner, administrative Leitung
    • Katharina Meta Neumann, Projektmitarbeiterin
    • Simon Luca Thomas, Projektmitarbeiter

    Weitere Informationen zu den Projektbeteiligten finden Sie hier.

    Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die geomechanische Integritätsanalyse des geologischen Untergrundes in Anwendungen, so z.B. im Zusammenhang mit

    • weitergehenden Konzeptentwicklungen der geothermischen Energieextraktion,
    • neuartigen Ansätzen zur Energiespeicherung im geologischen Untergrund oder
    • der Nachweisführung der Integrität von Störungen im Nahbereich von Endlagern für radioaktive Abfälle.

    Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Forschung direkt dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Verbundforschungsprojekt agEnS (Förderkennzeichen 03EXP4006A-F) zur Verfügung gestellt, damit die dort definierten Ziele erreicht werden können.

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt agEnS.

      Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Projektträgers Jülich

      Weitere Informationen

      Sie haben Fragen zum Projekt? Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen.